MoryVox: Vom Küchentisch zum Bauplan
- 26. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. März
Wie unsere Vision Gestalt annimmt
Nachdem wir den Entschluss gefasst hatten, MoryVox ins Leben zu rufen, saßen Martin und ich oft abends lange am Küchentisch. Die emotionale Reise, von der ich euch im letzten Beitrag erzählt habe, war unser Antrieb.
Doch schnell standen wir vor der großen Frage: Wie machen wir aus diesem tiefen Wunsch, einen echten Familienschatz zu bewahren, eigentlich eine funktionierende App?
Die größte Hürde: Es darf sich nicht nach Technik anfühlen
Wir wussten eines ganz genau: Wenn Oma oder Opa ihre Lebenserfahrung und Anekdoten teilen sollen, darf keine komplizierte Technik im Weg stehen.
Nichts ist frustrierender als winzige Tasten, verwirrende Menüs oder das mühsame Eintippen von Texten auf einem Smartphone.
Wir wollten eine Lösung, die so natürlich ist wie das Sprechen selbst.
Eine reine Sprachaufnahme. Man drückt einen Knopf, erzählt vom eigenen Lebensweg, und das System im Hintergrund kümmert sich um die gesamte Dokumentation. Es soll eine entspannte Gedankenreise sein, keine IT-Prüfung. Nur so entsteht ein authentisches Zeitdokument, das die echte Lebensweisheit und die Originalstimme einfängt.

Unser Partner für die Umsetzung
Da wir keine Programmierer sind – und uns ganz bewusst von zu vielen Fachbegriffen fernhalten wollen –, wussten wir, dass wir die richtigen Menschen an unserer Seite brauchen. Ein Team, das versteht, dass wir hier nicht einfach irgendeine Software bauen, sondern ein Herzensgeschenk.
Wir haben diesen Partner in der App-Entwicklungsfirma DeineSeite.at gefunden.
Gemeinsam übersetzen wir unsere Idee gerade in die Realität. Momentan arbeiten wir intensiv am sogenannten „Lastenheft“. Das klingt furchtbar trocken, ist aber eigentlich nichts anderes als der genaue Bauplan für unsere Zeitkapsel.
Wir zeichnen erste Skizzen auf Papier und überlegen Schritt für Schritt, wie sich die App später anfühlen wird. Das Team von DeineSeite.at hilft uns dabei, all die Technik so im Hintergrund zu gestalten, dass für euch am Ende nur die Leichtigkeit des Erzählens übrig bleibt.
Vom flüchtigen Wort zum bleibenden Erbstück mit einem guten Bauplan
Es ist faszinierend zu sehen, wie aus einer Idee langsam ein greifbares Archiv wird. Bei MoryVox geht es nicht um klassische Ahnenforschung, bei der man nur trockene Stammbäume wälzt. Es geht um die echte, lebendige Erinnerung.
Wir bauen ein digitales Fundament für eure Biografiearbeit und ein echtes Familiennetzwerk. Ein Ort, an dem der Lebensrückblick Freude macht. Jeder Wendepunkt, jede Kindheitserinnerung und alle kleinen Alltagsgeschichten werden sicher gesammelt.
Und das Schönste daran: Aus diesen gesprochenen Worten entsteht am Ende nicht nur ein digitales Hörbuch mit der vertrauten Stimme eurer Liebsten, sondern auch eine gedruckte Chronik. Ein hochwertiges Lebensbuch, das man an Weihnachten oder an Geburtstagen als echtes Vermächtnis überreichen kann.
Ein Zeitgeschenk, das bleibt: Das Buch ist das sichtbare Ergebnis — aber die tägliche Verbindung, die dabei entsteht, ist das eigentliche Geschenk.

Wie geht es weiter?
Jeder Tag bringt uns diesem Ziel ein Stück näher. Es ist viel Arbeit, die Prozesse so simpel zu gestalten, aber: Der Aufwand lohnt sich für diese besondere Verbundenheit zwischen den Generationen.
Wir nehmen euch hier im Gründertagebuch weiter mit auf unsere Reise. Wenn ihr zu den Ersten gehören wollt, die aus flüchtigen Erinnerungen ein unvergängliches Erbstück machen, tragt euch gerne völlig unverbindlich in unsere Warteliste auf der Webseite ein.
Bis zum nächsten Mal – haltet eure Geschichten fest!
Eure Anna Maria


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